Am 02. April kamen bei einem von Dalits ausgerufenen Streik (Bandh) in verschiedenen indischen Bundesstaaten mindestens elf Menschen ums Leben. Dutzende weitere wurden bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften verletzt. Dieser Aktionstag führte auch zu Straßenblockaden, zu Steinwürfen auf Züge und zu Brandanschlägen auf Geschäfte. In der Folge nahm in mehreren Regionen die Gewalt gegen Dalits zu.

“Streiks eskalieren in Indien schnell in massive Gewalt, noch bevor die Sicherheitskräfte einschreiten können.“

Bandhs oder Hartals kommen in vielen Teilen Südasiens vor, bspw. auch in Bangladesch und Sri Lanka. Diese können mit ethnischen oder religiösen Fragen in Verbindung stehen, werden aber oft auch zu allgemeinpolitischen Themen oder wirtschaftlichen Fragen ausgerufen. Auch weiterhin wird während Bandhs manchmal Gewalt gegen Menschen und Geschäfte angedroht.

Beispielsweise stellen Angriffe auf Busunternehmen, die den Streik ignorieren, eine Gefahr für Reisende in Indien dar. Erzwungene Standortschließungen gehen mit einem höheren Risiko von Einbrüchen und Plünderungen einher. Auch können Reisende und Expats während Bandhs von Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr sowie von Internetsperren, die von lokalen Behörden veranlasst werden, überrascht werden.

Photo credit: Vishma thapa | License: Creative Commons

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